Kein Vorbeikommen an Velavan Senthilkumar auch bei West Rand Open

Trotz einer enormen Leistungssteigerung zu letzter Woche und einem guten Spiel musste ich mich auch diesmal bei den West Rand Open in Roodepoort gegen den indischen Qualifikanten Velavan Senthilkumar mit 1/3 geschlagen geben.

Ich war sehr motiviert und konnte diesmal meine Leistung am Court zeigen und ein gutes Spiel ermöglichen. Lediglich im ersten Satz setzte ich nicht die richtige Taktik um und lag früh mit 2/8 zurück, konnte mich dann aber auf 6/9 herankämpfen. Auch wenn es nicht mehr zum Satzgewinn reichte und ich den ersten Durchgang mit 7/11 verlor, so fand ich in einen guten Rhythmus für das weitere Spiel.

Im zweiten Satz war nämlich ich der tonangebende Spieler und erspielte mir eine 8/2 Führung. Ich fand die richtigen Schläge mit der notwendigen Qualität und machte dabei keine Fehler. Ich glich mit 11/8 zum Satzgleichstand aus.

Nun war ich voll im Spiel und es entwickelte sich ein knappes Spiel mit guten Ballwechseln. Teilweise konnte ich mir eine Ein- bis Zweipunkte-Führung herausspielen. Doch in den letzten beiden Sätzen war meine Fehlerquote zu hoch. Speziell in den entscheidenden Phasen setzte ich meine Angriffe tief, so auch z.B. im vierten Satz bei 8/7.

Der Inder war etwas konstanter als ich und das war der entscheidende Unterschied. Spielerisch und körperlich sah ich mich leicht im Vorteil, speziell körperlich. Mein Gegner erreichte meine Bälle erkennbar schwerer und langsamer mit Fortdauer des Spieles und machte selber Fehler, die er zu Beginn noch nicht machte.

Dennoch reichte es auch heute nicht zu gewinnen und nach 48 Minuten lautete das Ergebnis 7/11, 11/8, 8/11, 8/11.

Ich bin aber nicht allzusehr enttäuscht diesmal, da ich alles aus mir herausgeholt habe und abgesehen von meinen Fehlern nicht wirklich viel mehr hätte besser machen können. Dieses Los ist einfach etwas unglücklich, da wir beide es verdient hätten zumindest das Halbfinale zu erreichen. Doch das kann nun ohnehin nicht geändert werden und ich muss einfach bei den nächsten Turnieren wieder weitermachen und ich bin mir sicher das Glück wird dann wieder auf meiner Seite sein.

Es bleibt mir auch nichts anderes übrig als die restlichen Tage noch in Südafrika so gut wie möglich zu verbringen bis ich am Samstag meine Rückreise antrete. Da es am Dienstag schon nach Helsinki zur Mannschafts-EM geht bleibt keine Zeit zum Ausruhen.

Weitere Infos zu den West Rand Open gibt es hier zu sowie auf der PSA World Tour Homepage finden

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