Tuominen zu stark bei Finnish Open

Leider gab es für mich im Viertelfinale bei den Finnish Open kein Vorbeikommen am Lokalmatador und Nummer 1 vom Turnier Ollie Tuominen (WRL 48). Trotz einer Leistungssteigerung musste ich mich mit 0/3 geschlagen geben.

Dabei ging ich sehr konzentriert in die Partie und hatte auch einen sehr guten Start. Ich konnte meine klaren Vorstellungen sehr gut umsetzen und ging im ersten Satz mit 4/0 in Führung. Leider hielt diese Qualität nicht sehr lange an und Finnlands Nummer 1 begann mehr dagegenzuhalten und übernahm mehr die Kontrolle.

Der Vorsprung war sofort dahin und ab dann ging es bei recht ausgeglichenem Spielverlauf Punkt für Punkt hin und her. Ich erspielte mir schöne Punkte, doch gegen Ende des Satzes lag ich mit 8/10 hinten und konnte nur noch einen Satzball abwehren ehe ich mit 9/11 verlor.

Ich fühlte mich aber recht gut, auch wenn die Intensität enorm war. Der zweite Satz war dann eine Kopie vom Ersten. Diesmal führte ich 5/0 um prompt die Führung wieder zu verlieren und  bei 5/5 quasi wieder von vorne zu beginnen. Auch diesmal übernahm der erfahrene Finne immer mehr die Kontrolle und ich musste viel arbeiten, wurde dabei für meine dummen Bälle eiskalt bestraft. Den zweiten Satz verlor ich schließlich mit 8/11.

Immer noch fühlte ich mich aber bereit um weiter dagegenzuhalten. Allerdings wurden meine Hoffnungen auf einen weiteren spannenden Satz sehr bald beendet. Ich war plötzlich völlig neben der Spur, machte einen Fehler nach dem anderen, brachte keine Qualität mehr zusammen und lag 0/10 zurück! Merkwürdigerweise fand ich erst dann wieder meinen Rhythmus und gewann immerhin noch 3 Punkte, was allerdings nur noch Ergebniskosmetik bedeutete. Mit 3/11 ging dieser Satz leider klar in die Hose.

Nach etwa 35 Minuten Spielzeit musste ich mich mit 9/11, 8/11, 3/11 geschlagen geben.

Ich hätte mir gewünscht etwas mehr aus mir herauszuholen heute. Auch wenn ich der klare Außenseiter war, wusste ich für mich selber, dass ich schon des Öfteren knappe Partien gegen Olli spielte und in der Lage war ihn ernsthaft zu gefährden. Und auch wenn der Finne spielerisch sehr stark war, wäre es möglich gewesen ihm das Leben schwerer zu gestalten. Obwohl ich alles gegeben habe, verwertete Olli seine Chancen eiskalt sodass ich teilweise gar nichts mehr machen konnte.

Ein paar Punkte nehme ich dennoch mit nachhause und ein bisschen Spielpraxis auch. Nächste Woche geht es dann am Donnerstag in der Schweizer Liga weiter wo wir im Top-Spiel den Tabellenzweiten aus Kriens empfangen und am Freitag beginnt in Graz die Österreichische Staatsmeisterschaft los, wo ich meinen zwölften Titel in Folge anpeile.

Weitere Ergebnisse zu den Finnish Open gibt es noch hier zu finden.

Zum Programm nächste Woche werde ich noch rechtzeitig weitere Infos hier bekannt geben.

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