Austrian Open: Traum von Titelverteidigung geplatzt!

Anbei die Ergebnisse der Viertelfinalis

Kristian Frost bt Aqeel Rehman 11/9, 11/6, 7/11, 11/8 63min
Reiko Peter bt Jan Koukal 7/11, 7/11, 11/5, 11/7, 12/10 no time sorry
 
Mahesh Mangaonkar bt Alex Ingham 11/3, 11/8, 14/12, 11/8 75min
Lucas Serme bt Bradley Hindle 11/6, 11/8, 11/4 45min

 

Austrian hopes dashed in Salzburg!

Kristian Frost denied the crowd for another home victory by beating defending champion Aqeel Rehman 3/1. The Salzburg born was able to get back into the match after winning the third game. The fourth was an intense battle with both players giving it all and creating tough rallies. But Aqeel wasn’t able to get on top of his opponent more and the top seed Kristian Frost went through into the semifinal.

His opponent will be unexpectedly Reiko Peter. This was actually very unexpected as third seed Jan Koukal seemed to be in total controll and leading 2/0 in games. But the swiss fought back amazingly and leveled to 2/2. The fifth game was a real nail biter and couldnt have been any closer. Reiko just had the better end by winning the deciing game 12/10.

The second semifinal will take place between second seed Lucas Serme and fourth seed Mahesh Mangaonkar. Lucas was just too good and consistant for Bradley Hindle after winning his match 3/0. Mahesh only had one little setback in the third game, just losing it 12/14 to Alex Ingham, before closing the match out 11/8 in the fourth.

Leider wurden meine Titelverteidigungsträume bereits im Viertelfinale begraben. Trotz guter Leistung und toller Unterstützung des Publikums reichte es nicht die Nummer 1 des Turniers Kristian Frost (DEN, WRL 57) zu knacken. Ich hatte schon im ersten Satz die Chance in Führung zu gehen. Doch zu spät kam ich voll auf Touren, kämpfte mich aber toll von 3/7 auf 7/7 heran. Danach ließ ich den Dänen wieder zu leicht davonziehen und konnte bei 7/10 nurmehr 2 Satzbälle abwehren ehe der Durchgang doch noch mit 9/11 verloren ging.

Den zweiten Satz verpatze ich total. Nach einer Serie von Eigenfehlern lag ich sehr schnell mit 1/6 zurück. Erneut kam ich zwar dann wieder besser ins Spiel, doch viel zu spät und mein Gegner ließ auch nichts mehr anbrennen.

Im dritten Durchgang entwickelte sich das Spiel sehr offen. Diesmal hatte ich den besseren Start und ging mit 3/0 in Führung. Frost kam auf 3/3 heran und zog außerdem auch noch mit 5/3 an mir vorbei. Ich ließ aber nicht locker und es ging Punkt für Punkt hin und her. Ab 6/6 konnte ich mich absetzen und eine 10/6 Führung erspielen. Vor allem mit meinem gefühlvollen Angriffsspiel brachte ich den großgewachsen Dänen unter Druck und er musste sehr schwer arbeiten meine Bälle vorne zu erreichen. Teilweise gelang es ihm mehr oder weniger geschickt durch ‚lets‘ aus der Affaire zu ziehen, wobei meiner Meinung nach der Schiedsrichter vieles zu leicht durchgehen ließ.
Dennoch ließ ich mir den Satz nicht mehr nehmen und verkürtzte auf 1/2 Satzstand.

Der vierte Satz war sehr hart umkämpft. Immer wieder kam das ruppige Spiel meines Gegners zum Vorschein, welcher sich heute wahrscheinlich keine Sympatiepunkte beim Publikum geholt hat. Ich war leider zu oft um einen Tick hinterher und spielte nicht konstant genug schöne Punkte heraus. Doch, dass ich es drauf hatte zeigte ich immer wieder, indem ich meinen Gegner sehr gut kontrollierte und sehr viel unter Druck setzte und zum Laufen brachte.

Doch es wollte nicht sein und mit 8/11 im vierten Satz waren alle Hoffnungen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung begraben.

Es ist keine Schande gegen diesen Gegner zu verlieren, ganz im Gegenteil, es zeigte wie nah ich an Spielern um die top 50 bin wenn ich mein Spiel umsetze. Ich hatte meine Chancen zu beginn des Matches. Vor allem den zweiten Satz gab ich zu leichtfertig ab, nachdem ich im ersten Satz schon erst zum Ende richtig aufwachte. In diesen beiden Sätze unterliefen mir einfach zu viele Eigenfehler , welche in diesem Ausmaß auf so einem Niveau nicht passieren dürfen.

Körperlich fühlte ich mich in der Lage voll mitzugehen und traute mir auch zu in einem fünften Satz diese Stärke besser ausspielen zu können.

Doch es hilft nun alles nichts, ich werde meine Erfahrungen mitnehmen und mit viel Selbstvertrauen in meine nächsten Tuniere starten, denn ich bin überzeugt mit meinem Potential mehr erreichen zu können und Spieler vor mir schlagen zu können.

Als Turnierorganisator gilt es nun mit etwas Wehmut die Halbfinalis am Samstag und das Finale am Sonntag um 14 Uhr vorzubereiten und für 2015 wieder voll anzugreifen! Die Revanche wird kommen und ich freue mich schon.

Alle Squashbegeisterten lade ich sehr herzlich ein Samstag Abend und Sonntag Nachmittag noch die Chance zu ergreifen Weltklasse Squash in Salzburg zu sehen! Also kommt vorbei und unterstützt die Spieler!

Danke!

Spielplan der Halbfinalis am Samstag:

19:00

1* Kristian Frost – 7* Reiko Peter

20:oo

2* Lucas Serme – 4* Mahesh Mangaonkar

 

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